Zum Hauptinhalt
Logo
EURES (EURopean Employment Services)

Erwerben Sie durch berufliche Aus- und Weiterbildung die Kompetenzen, die europäische Arbeitgeber suchen

Arbeitsuchende können auf dem sich rasch wandelnden EU-Arbeitsmarkt durch Berufsbildung die Fähigkeiten erwerben, die sie für zahlreiche gefragte Tätigkeiten benötigen.

  • Presseartikel
  • 26. März 2026
  • Europäische Arbeitsbehörde, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration
  • Lesedauer: 3 Min
Gain the skills European employers need with vocational education and training

In vielen Branchen in der EU – vom Verkehrs- bis zum Gesundheitswesen – bestehen Qualifikationslücken. Hinzu kommen die Lücken, die durch den grünen und digitalen Wandel der EU bedingt sind. Arbeitsuchende, die sich aus- oder weiterbilden, um ihr Fachwissen zu erweitern, können von den sich daraus ergebenden Chancen profitieren, und Arbeitgeber können wichtige freie Stellen in ihren Unternehmen besetzen.

Das EfVET wurde 1991 eingerichtet, um ein Netzwerk von Interessenträgern auf dem Gebiet der Berufsbildung aufzubauen und sicherzustellen, dass sie in der europäischen Politikgestaltung vertreten sind. Heute vertritt die Organisation mehr als 450 Mitglieder in über 60 Ländern und erreicht mehr als 1 500 Bildungsträger, die etwa 2 Mio. Lernende betreuen.

Emilio Dogliani, Verantwortlicher des EfVET für Interessenvertretung und Projektmanagement, erklärt, dass die berufliche Aus- und Weiterbildung eine entscheidende Rolle dabei spielt, dass junge Menschen dank passender Qualifikationen auf dem europäischen Arbeitsmarkt unterkommen können. „Da der EU-Markt immer volatiler wird und der technologische Fortschritt immer schneller voranschreitet, ist die Umschulung und Weiterbildung der Bevölkerung ein entscheidender Erfolgsfaktor“, so Dogliani. Er betont insbesondere, dass die sogenannten „NEETs“ – junge Menschen, die sich weder in Beschäftigung noch in allgemeiner oder beruflicher Bildung oder Ausbildung befinden – von beruflicher Bildung profitieren können. Auf diese Weise können Arbeitsuchende Fähigkeiten erwerben, die auf dem Arbeitsmarkt Mangelware sind, und so eine sinnstiftende Beschäftigung finden.

Offizielle EU-Zahlen zeigen, dass 80 % derjenigen, die im Jahr 2024 eine berufliche Ausbildung abgeschlossen haben, mittlerweile einen Arbeitsplatz haben. Das Ziel der EU lautet, dass bis 2025 82 % der Ausbildungsabsolventinnen und -absolventen in Beschäftigung sein sollen.

„Diese Statistiken zeigen, dass die berufliche Aus- und Weiterbildung die Lösung für viele Arbeitsuchende ist, die den Erst- oder Neueinstieg ins Arbeitsleben anstreben“, erläutert Dogliani. „Leider wird die berufliche Bildung in ganz Europa nach wie vor als zweitrangiger Bildungsweg im Vergleich zur allgemeinen Sekundarbildung angesehen. Deshalb ist das Bewusstsein für die Möglichkeiten, die dieser Weg bieten kann, relativ gering.“

Chancen optimal nutzen

Das EfVET rät Arbeitsuchenden, ihre Kompetenzen mit den gefragten Tätigkeiten in allen relevanten Bereichen – vom Gesundheitswesen bis hin zu IT – abzugleichen und zu überlegen, wie sie diese durch gezielte Weiterbildung zusätzlich verbessern können. Einige Bildungsträger arbeiten mit der Privatwirtschaft zusammen, damit ihre Kurse genau auf freie Stellen zugeschnitten sind. Informationen sind auch bei den lokalen Behörden, nationalen Diensten oder Plattformen erhältlich, wo Arbeitsuchende erfahren können, welche Kurse angeboten werden, die auf ihren vorhandenen Fähigkeiten aufbauen. Die Ermittlung der am besten geeigneten Bildungsträger kann Arbeitsuchenden beim Finden des passenden Kurses helfen.

Sobald die Aus- bzw. Weiterzubildenden die erforderlichen Fähigkeiten erworben haben, können sie die Dienstleistungen von EURES zur Gestaltung ihres beruflichen Werdegangs nutzen.

Auch für Arbeitgeber ergeben sich enorme Vorteile, da sie zuverlässige Partner aus dem Berufsbildungsbereich finden können, die ihnen einen größeren Pool an potenziellen Bewerbern für ihre offenen Stellen bieten.

Hierzu erklärt Emilio Dogliani: „Beim EfVET legen wir großen Wert auf eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Berufsbildungsträgern und der Wirtschaft, da wir dies für notwendig erachten, um die Praxisrelevanz der erworbenen Kompetenzen sicherzustellen. So können wir weitere Lern- und Ausbildungsmöglichkeiten in den Unternehmen erschließen und aus einer beruflichen Laufbahn eine lebenslange Lernerfahrung machen.“

Er fügt hinzu: „Äußerst wichtig ist zudem, dass Forschungsinstitute und Hochschulen in den Prozess einbezogen wegen. Diese können die Relevanz der Lehrpläne sicherzustellen und Qualifikationslücken aufzeigen, die Bildungsträger durch ihr Angebot schließen können.“

Das EfVET und EURES arbeiten gemeinsam an der EURES-Kampagne „Ihre Karriere bringt Sie weiter“. Mit der fünfmonatigen Kampagne soll Bewusstsein dafür geschaffen werden, wie EURES junge Menschen beim Übergang von der Ausbildungsphase ins Arbeitsleben in ganz Europa unterstützen kann. Das EfVET hat die Kampagne über fünf Kanäle bekannt gemacht, darunter seinen eigenen Mitgliederbereich, seine Website und die sozialen Medien.

Wenn Sie weitere Informationen benötigen, besuchen Sie bitte die Website oder wenden Sie sich per contactatefvet [dot] org (E-Mail) an das EfVET.

 

Weiterführende Links:

EfVET

Kampagne „Ihre Karriere bringt Sie weiter“

Weitere Informationen:

Europäische Jobtage

EURES-Beratung suchen

Lebens- und Arbeitsbedingungen in EURES-Ländern

EURES-Stellendatenbank

EURES-Dienstleistungen für Arbeitgeber

EURES-Veranstaltungskalender

Kommende Online-Veranstaltungen

EURES auf Facebook

EURES auf X

EURES auf LinkedIn

EURES auf Instagram

Einzelheiten

Themen
  • #withEURES
  • Hinweise und Tipps
  • Arbeitsmarktnachrichten/Mobilitätsnachrichten
  • Nachrichten/Berichte/Statistiken
  • Rekrutierungstrends
  • Jugend
Verwandte(r) Abschnitt(e)
Sektor
  • Accomodation and food service activities
  • Activities of extraterritorial organisations and bodies
  • Activities of households as employers, undifferentiated goods- and services
  • Administrative and support service activities
  • Arts, entertainment and recreation
  • Education
  • Financial and insurance activities
  • Human health and social work activities
  • Information and communication
  • Other service activities
  • Professional, scientific and technical activities
  • Public administration and defence; compulsory social security
  • Real estate activities
  • Transportation and storage

Haftungsausschluss

Die Artikel sollen den Nutzern des EURES-Portals Informationen zu aktuellen Themen und Trends liefern und zu Diskussionen und Diskussionen anregen. Ihr Inhalt spiegelt nicht unbedingt die Meinung der Europäischen Arbeitsbehörde (ELA) oder der Europäischen Kommission wider. Darüber hinaus unterstützen EURES und ELA die oben genannten Websites Dritter nicht.