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EURES (EURopean Employment Services)
Presseartikel9. Februar 2023Europäische Arbeitsbehörde, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration

Fünf gefragte Berufe im Jahr 2023

Viele Menschen glauben, dass Sie einen Hochschulabschluss benötigen, um eine attraktive Stelle mit einem guten Gehalt zu bekommen, das trifft aber nicht immer zu. In unserer sich wandelnden und entwickelnden Welt schätzen die Arbeitgeber praktische berufliche Kompetenzen. Hier nennen wir Ihnen fünf Berufe, bei denen 2023 ein hoher Bedarf besteht.

Five in-demand vocational jobs for 2023

1. Maschinenführer/Maschinenführerin

Das Baugewerbe ist ein rasch wachsender Sektor, das liegt insbesondere daran, dass man sich dort um eine größere Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit bemüht. Das Cedefop, das Europäische Zentrum für die Förderung der Berufsbildung, geht davon aus, dass Bauarbeiter, Maschinenführer sowie Montagearbeiter in diesem Jahrzehnt sehr gefragt sein werden. Das Stellenangebot ist vielfältig, von Maurern, Bauarbeitern und Zimmermännern bis hin zu Schweißern und Dachdeckern. Die Arbeit als Maschinenführer könnte in diesem Bereich jedoch eine spannende Wahl sein.

Als Kranführer zum Beispiel sind Sie für den sicheren Einsatz von Maschinen auf Baustellen verantwortlich. Sie haben die Möglichkeit, an verschiedenen Projekten zu arbeiten, die zwar langwierig und schwierig, aber auch sehr erfüllend sein können. Auch die Entlohnung ist tendenziell besser als bei vielen anderen Tätigkeiten im Baugewerbe. Sie können eine spezielle Kranführerausbildung absolvieren, eine sehr beliebte Ausbildung, bei der es immer viele Anmeldungen gibt. Dieser Lehrgang vermittelt Ihnen die erforderlichen Instrumente, Fähigkeiten und praktischen Erfahrungen und Sie erhalten die entsprechende Qualifikation.

2. Mechaniker/Mechanikerin

Wo wir schon beim Thema Maschinen und Anlagen sind: Auch Mechaniker sind gefragt. Mechaniker werden nicht nur für die Arbeit an Autos, Bussen und anderen Fahrzeugen gebraucht, sondern auch in vielen anderen Branchen, wie dem Baugewerbe, der Fertigung und der Luftfahrt. Die Art von Fertigkeiten, die Sie als Mechaniker entwickeln, wird auch für viele künftige Arbeitsplätze von Nutzen sein, z. B. im Bereich der grünen Energie. Neben fachlichen Kompetenzen werden von den Arbeitgebern soziale Kompetenzen wie Zusammenarbeit und Kommunikation geschätzt. Obwohl viele Hochschulen Kurse im Maschinenbau anbieten, benötigen Sie keinen Hochschulabschluss, um Mechaniker zu werden. Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es viele Berufsausbildungen, bei denen Sie die erforderliche Qualifikation erwerben können.

3. Elektriker/Elektrikerin

Beim Übergang zu nachhaltigen und erneuerbaren Technologien werden Elektriker mehr denn je gebraucht. Dabei handelt es sich um einen Beruf mit guten Verdienstmöglichkeiten, viele Elektriker machen schließlich sogar einen eigenen Betrieb auf. Sie benötigen keinen Hochschulabschluss, um als Elektriker qualifiziert zu sein, und bei vielen Ausbildungsanbietern können Sie neben der theoretischen Ausbildung praktische Erfahrungen am Arbeitsplatz sammeln. Ausbildungsprogramme geben Ihnen die Möglichkeit, Ihre handwerklichen Fähigkeiten zu nutzen und gleichzeitig soziale, übertragbare Kompetenzen zu erwerben. Wenn Sie Ihre berufliche Laufbahn als Elektriker beginnen, können Sie später sogar Elektroingenieur, Designer oder Manager werden.

4. Dentalhygieniker/Dentalhygienikerin

Im Gesundheits- und Sozialwesen nimmt der Bedarf an Arbeitskräften weiter zu. Viele Tätigkeiten in diesem Bereich erfordern einen Hochschulabschluss, Sie werden aber vielleicht erstaunt sein, dass dies bei Dentalhygienikern nicht der Fall ist. Dentalhygieniker helfen bei der Kariesvorsorge. Ein Ausbildungsprogramm kann Ihnen die praktischen Fähigkeiten und Qualifikationen vermitteln, die Sie benötigen, um bei dieser Tätigkeit erfolgreich zu sein. Sie bekommen ein gutes Gehalt, und wenn Sie gern flexibel sind, ist das genau das Richtige für Sie, denn als Dentalhygieniker sind Sie häufig bei nur einer Praxis angestellt oder können freiberuflich arbeiten.

5. Koch/Köchin

Fast alle lieben wir gutes Essen. Nun, da Restaurants und Cafés nach der COVID-19-Pandemie wiedereröffnen und sich der Boom der Lieferdienste fortsetzt, werden Küchenfachkräfte auch in diesem Jahr weiterhin gefragt sein. Tatsächlich geht das Cedefop davon aus, dass das Hotel-, Catering- und Gaststättengewerbe bis 2030 das größte Beschäftigungswachstum aufweisen wird. Dies bedeutet, dass es zahlreiche Stellen für Köche und andere Küchenmitarbeiter geben dürfte. Da die Reise- und Tourismusbranche nach dem Einbruch während der Pandemie wieder Aufwind bekommt, wird das Arbeitsplatzangebot auch im Gastgewerbe steigen, so zum Beispiel für Beschäftigte in Hotels wie Manager und Reinigungskräfte.

In Partnerschaft mit EURES, dem Europäischen Portal zur beruflichen Mobilität.

 

Weiterführende Links:

Cedefop: Künftige Arbeitsplätze

 

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